GIZ-Startups geben der Bundeswirtschaftsministerin Anregungen für die weitere Verbesserung der Gründungsförderung

Ministerin Brigitte Zypries besucht das GIZ-Köln

Gemeinsam mit der Kölner Bundestagsabgeordneten Elfi Scho-Antwerpes hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries am 19. September 2017 das GIZ Gründer- und Innovationszentrum im TechnologiePark Köln besucht. Im Mittelpunkt stand dabei neben der Information über die Arbeit des Gründerzentrums durch dessen Geschäftsführer Michael Susan ein intensiver Austausch der Ministerin mit Startups.

Elfi Scho-Antwerpes, MdB, Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, Michael Susan, Geschäftführer des GIZ

Beleuchtet wurden von den Gründern vor allem die öffentlichen Förderinstrumente, bürokratische Hürden und die Kooperation zwischen Startups und etablierten Unternehmen. Die Förderprogramme von Kommunen, Land, Bund und EU werteten die Gründer zwar grundsätzlich als positiv. Die Vielzahl der Programme habe sich aber zu einem wahren „Förderdschungel“ entwickelt. Antrags- und Genehmigungsverfahren seien zudem oft langwierig und bürokratisch. Vorgeschlagen wurde, Plattformen für die Kooperation zwischen Gründern und etablierten Unternehmen zu entwickeln. Dies könne eine echte „Win-Win-Situation schaffen. Kritisch angemerkt wurde ferner, dass im Unterschied zu anderen Ländern „die Gründungskultur in Deutschland noch in der Kinderschuhen“ stecke.

tl_files/giz/inhalte/news_und_events/newsbilder/zypries_im_giz/2. GIZ.jpgSieben Gründer aus dem GIZ gaben der Ministerin Anregungen zu Verbesserung der Gründungsförderung

1. Bild: Pixolus-Gründer Dr. Stefan Krausz (Mitte) erläutert sein Geschäftsmodell
2. Bild: Sieben Gründer aus dem GIZ gaben der Ministerin Anregungen zu Verbesserung der Gründungsförderung

Ministerin Zypries erklärte: „Der Austausch mit Start-ups liegt mir sehr am Herzen. Viele Anregungen aus diesem direkten Austausch vor Ort haben wir in dieser Legislaturperiode aufgegriffen und umgesetzt. So veranstaltet das Bundeswirtschaftsministerium regelmäßig Start-up Nights, um den Austausch zwischen etablierten Unternehmen und jungen Gründern zu fördern. Auch haben wir in dieser Legislaturperiode die Finanzierungsinstrumente für Start-ups deutlich ausgebaut. Aber ich gebe Ihnen recht, dass in Deutschland noch mehr Menschen gründen sollten. Hier sehe ich vor allem bei den Frauen ein großes Potential, denn nur drei von zehn Unternehmen in Deutschland werden von Frauen gegründet. Ich will, dass Frauen in der Wirtschaft sichtbarer werden. Folgen Sie mir daher unter Hashtag #starkefrauenstarkewirtschaft!“

Der Geschäftsführer des GIZ, Michael Susan hatte der Ministerin zuvor einen Überblick über die Arbeit des Gründerzentrums gegeben. So biete das GIZ Gründern professionelle Beratung von Anfang an sowie eine kontinuierliche Begleitung auch über die eigentliche Startphase hinaus. Gründer im GIZ profitierten von dem weit reichenden Netzwerk des Zentrums. Ein sehr wirtschaftliches und multifunktionales Flächenangebot sowie vielfältige Service- und Infrastrukturangebote komplettierten die Angebotspalette des GIZ.

Nach Angaben des Geschäftsführers sind im branchenoffenen GIZ derzeit rund 50 Gründungsunternehmen ansässig. „Insgesamt hat das GIZ bis heute viele hundert Gründungen am Standort und im gesamten Stadtgebiet Köln begleitet“, hob Michael Susan hervor. Gesellschafter des GIZ sind Stadt Köln, die Lammerting Immobilien Gruppe und die Kölner Bank e.G.

Zurück